Tunnelzug.

Typisch für Sport- und Freizeitkleidung. An Taille, Saum, Ärmel- oder Kapuzenrand mit Oberstoff verdeckt angebrachte Stoff-, Band- oder Kordelregulierung. Häufig als Modedetail.

Theaterhandschuhe.

Besonders aufwändige Variante des Abendhandschuhs.

Tote.

Der aktuelle Konkurrent des Shoppers. Wurde aus dem Grundgedanken der Einkaufstüte entwickelt, flach, groß, rechteckig mit Boden. Heute aber Sammelname für alle Großraumtaschen, die sich nicht irgendeiner speziellen Stilrichtung zuordnen lassen.

Trekking-Sandalen.

Ergonomisch geformte ->Sandalen mit meist wasserfesten, rutschhemmenden Sohlen und synthetischen bzw. textilen Bändern.

Trekking-Schuhe.

Moderne Art der Wanderschuhe. In der Regel mit Spitzen- und Fersenschutzkappe. Aus atmungsaktiven Materialien in ergonomischer Form.

Trotteurs.

Damenschuhe für den Businessbereich. Nicht von bestimmtem Zuschnitt, doch häufig mit bequemem (trotteurs Frz. Spaziergänger, Flanierer) Absatz.

T-Stripe.

->Sandalen, bei denen von der Mitte des Zehenriegels ausgehend ein schmaler Riegel zum Knöchelriemen führt. Sieht von oben wie ein „T“ aus

Turnschuhe.

Leichte Stoffhalbschuhe mit rutschfester Sohle, die zum Schutz der Turnhallenböden beim Sport getragen werden. Altmodischer Begriff.

Trangerbung.

Bearbeiten der Felle oder Häute mit Tran. Trangerbung färbt das Leder gelblich. Sie gilt als die älteste Gerbung und ist seit etwa 6000 v.Ch. belegt. ->Sämischgerbung

Toad-Leather.

Auch Cane Toad Leather, Exklusives Leder von der Aga-Kröte "Bufo Marinus" für Office-Accessoires oder Lederkleinteile. Ähnelt entfernt ->Straußenleder.

Tab-Kragen.

Kragen wird mit -> Druckknopflaschen unter dem Krawattenknoten zusammen
gehalten.

Trottoir.

Schmaler Einfassungsstreifen an der Reverskante. Gerne bei Abendanzügen.

Turtleneck.

Weiche Stehbund-Form zwischen -> Rolli und Rundhals bei Shirts. (Turtle =
Schildkröte).

Thermolite®.

Handelsmarke. Familie ultraleichter -> Gewebe aus -> Polyester-Hohlfasern zur Wärmeisolation. Dem bionischen Prinzip der Eisbärfelle abgeschaut.

Tencel®.

Handelsmarke. Lyocellfaser, hohe Festigkeit bei seidigem Griff.

Triacetat (CTA).

-> Zellulosische Synthesefaser (seidig).

Trevira®.

Handelsmarke. Sehr große -> Polyester-Faserfamilie, universell.

Titer.

Textiles Gewichtssystem. Ergibt sich aus dem Gewicht in Gramm mal festgelegter Länge durch Länge in Metern.

Tex-System.

Internationales Maßsystem zur Feinheitskennzeichnung von -> Fasern, -> Garnen etc.. Gibt das Gewicht in Gramm pro 1.000 m an.

Two-ply.

Dtsch. Vollzwirn. Besteht aus mindestens vier Garnen bei zwei- und mehrfacher
-> Zwirnung. Sehr glattes, feines Garn für hochwertige, dichte -> Baumwollgewebe. Vorwiegend für Hemden.

Tussah (ST).

Wildseide vom Kokon des Tussahspinners.

Troyer-Pullover.

Ursprünglich ein Wollpullover mit einem Rollkragen, der durch Knöpfe oder einen Reißverschluss geschlossen werden kann. Normalerweise wird der Troyer mit offenem Kragen getragen. Aktuell werden viele Troyer aus feiner Wolle und Fleece angeboten.

Tees.

Abkürzung für T-Shirts.

Tailoring.

Von englisch tailor = Schneider. Wird gebraucht für Design oder Schneiderkunst.

Tencel®.

Handelsmarke.® Zellulosische Chemiefaser, Lyocellfaser. Hochnaßfest. Dimensionsstabiler Mischungspartner für Naturfasern.

Thermore®.

Handelsmarke. Familie thermisch wirksamer Isolations- -> Vliese auf -> Polyester-Faserbasis.

Thinsulate®.

Handelsmarke. Familie von -> Mikrofaservliesen zur Wärmeisolation.

Toile.

Weich fließender Seidenstoff in -> Tuchbindung. Elegante Damenkleidung.

Trenkercord.

-> Cord, grob ähnlich -> Manchester. Rustikale Herrenhosen, Tracht.

Trikot.

Sammelbegriff für einflächige -> Maschenware. -> Single Jersey. Auch köperbindige Gewebe mit mehreren Fadensystemen.

Tropical.

Feines, knitterarmes Wollkammgarngewebe ? 320 g/m in -> Tuchbindung. Leichte Businesskleidung.

Tuchbindung.

1:1 Verkreuzung von Kett- und -> Schussfäden.

Tüll.

Sammelbegriff für netzartige textile Flächen. Modeartikel.

Tweed.

Grober, warmer -> Wollstoff. Ursprünglich handgewebt mit eingestreuten Noppen. Benannt nach einem Fluss in Schottland. Für rustikale Outdoorkleidung. Abgewandelt und neu interpretiert für Haute Couture (Chanel).

Twill.

Dtsch. = Köper. Gewebe mit Diagonalstruktur durch Bindungsart. Sportswear, Jeanswear, Casual.

Taschenfutter.

Sehr dichte und feste Gewebe aus verschiedenen Materialien, für Innentaschen von Hosen oder Röcken.

Teddy.

Flauschiger Plüsch als -> Kettsamt. Webpelz. Futter für Outdoor und Sportswear.

Taft.

-> Tuchbindiges Gewebe mit leicht rippigem Charakter, oft als Futterstoff oder für Abendmode.

Tunnelgürtel.

Gürtel, der ganz oder teilweise durch einen vom Oberstoff gebildeten Hohlraum (Tunnel) geführt wird. Auch auf der Innenseite von Kleidungsstücken im Futter.

Top.

Bezeichnung für kleine Oberteile aus -> Maschenware. Die klassische Variante ist das -> Tank-Top. Modische Attribute sind geometrische Ausschnitte, in eng anliegenden aber auch volumigen oder Layering-Formen.

Tütentasche.

Aufgesetzte, abstehende Taschen auf Röcken oder Kleidern, hüftbetonend.

Trenchcoat.

Trench, engl. für Schützen- oder Laufgraben. Mit typischen Details wie Vorderkoller, Epauletten, Gürtel mit Sicherheitsschlaufen und umstochenen Dornlöchern, doppelt geknöpftem Kragenriegel, meist aus leichten -> Baumwollstoffen.

Topper.

Kurzjacke. Kurze, lose, knapp taillenbedeckende Jacke, gerade geschnitten.

Thermohose.

Ist innen mit warmem Futter (-> Flanell, -> Fleece) ausgestattet oder mit gerauter Innenseite.

Torerohose.

Figurbetonende, hautenge Damenhose mit hochgeschnittenem, seitlich geschlossenem Taillenbund.

Two-in-one.

-> Doppelärmel. Optisch wird der Eindruck zweier übereinander getragener Ärmel
erweckt oder gedoppelt angenäht. Oft bei Shirts.

Trichterärmel. Trompetenärmel.

Ab Ellbogenhöhe nach unten hin erweitert. Glockige Fülle am Handgelenk.

T-Shirt-Ärmel.

Aus einem an überschnittener Schulter angesetzten geraden Stoffstreifen.
Ganz klassisch als 1/2-Arm-Version.

Tunikabluse.

Hüft- bis oberschenkellange, schlichte Bluse, meist ohne Kragen aus leichten, auch -> Maschenstoffen. Aktuell in -> A-Linie oder -> Empire-Linie.

Tollfalte.

Falte, die nach einer Seite stufenförmig angelegt ist.

Tellerrock.

Rock aus vier Viertelkreisen.

Trägerrock.

Rock, mit zwei Trägern, die vorn und hinten am Bund angenäht sind, können
auch auf dem Rücken gekreuzt sein.

Trompetenrock.

Rock, der glatt und schmal auf der Hüfte liegt, zum Saum hin schwingend auslaufend. Mit tief angesetzter Voll- oder Halbglocke, oft durch -> Volants betont.

Torsorock.

Hüftschmaler Rock mit tief angesetztem Glocken- oder Faltenteil.

Tulpenrock.

Rock, der die Hüfte betont und nach unten schmaler verläuft.

Troyer.

Eingesetzter Kragen mit Zipper oder Einschnitt.

Torsokleid.

-> Modischer Charlestonlook. An ein verlängertes, schmales Oberteil wird ein
schwingendes Rockteil tief angesetzt.

T-Linie.

Nach unten sich erweiternde Silhouette, ähnlich der -> A-Linie.

Tubenlinie.

Verläuft gerade und senkrecht, ohne Taillenbetonung mit bequemem und
legerem Schnitt.

Twist Linie.

Grazile, leicht körpermodellierende Silhouette. Die Hüfte ist schmal, der Rock kaum sichtbar ausgestellt. Bei Faltenröcken öffnen sich die Falten erst in der Bewegung.

Tailleur.

Die weibliche Spielart des Herrenanzugs mit Jacke und Rock. Streng und schneidermäßig. Aufgemachte Kostüme. Aktuell wird es für alle taillierten Damenmäntel und für figurnahe Kostüme mit kurzer Jacke verwendet.

Tailormade.

Engl. für vom Schneider gearbeitet, maßgeschneidert. Steht heute meist für den Look.

Tregging.

Mischung aus Legging und Hose. Wortschöpfung aus engl. trousers für Hosen und Legging. Wird mit einem langen Oberteil, Kleid oder kurzem Rock kombiniert.

Tanzgürtel.

Verzierter, verspielter, ganz schmaler, jugendlicher -> Strumpfhaltergürtel, mit
-> Slip oder -> French Knickers bzw. -> Tanzschlüpfer getragen.

Tanzschlüpfer.

Nostalgischer, verspielt verzierter -> Schlüpfer mit längerem Bein, der den Oberschenkel einschließlich des Strumpfdoppelrandes bedeckt. Zum -> Tanzgürtel
getragen.

Torselett.

Langer -> BH, bis zum Hüftansatz und Nabel bedeckend. In variationsreicher
Schnittführung und in der Regel reichlich mit -> Spitze verziert.

Tank-Top.

T-Shirt im Schnitt eines ärmellosen -> Unterhemdes. Nach dem Unterhemd der
Panzerfahrer (engl. Tank = dt. Panzer)benannt.

Trunk.

Herrenunterhose mit geradem Schnitt und angedeutetem Beinansatz.

Tai.

Kurzform von Taillenslip. -> Slip, der bis zur Taille reicht.

Taillenband.

Oberer Abschluss beim -> Slip. Muss elastisch genug, aber dennoch fest sein, um das Einrollen zu vermeiden.

Trägerhemd.

Unterhemdartiges Oberteil mit unterschiedlich platzierten, verschieden breiten
Trägern und variierender Länge.

T-Slip.

-> Slip, dessen schmales Vorder- und Schrittteil seitlich durch breite Bänder gehalten wird.

Tube-Top.

Eng anliegendes trägerloses -> Top aus elastischen Materialien.

Texturierte Garne.

Darunter versteht man mechanisch behandelte -> Chemiefasern, die durch verschiedene Verfahren eine Kräuselung erhalten, um höhere Elastizität und Bauschigkeit zu erzielen.

Tankini.

-> Bikini mit annähernd taillenlangem Oberteil in verschiedener Schnittführung,
häufig als -> Trägerhemdchen oder -> Halterneck.

Triangel-Bikini.

-> Bikini, bei dessen Oberteil die Cups von unterschiedlich großen Dreiecken gebildet werden. Oft sehr klein und auf einem Unterbrustband oder einer Schnur
verschiebbar.

Tactel®.

Handelsmarke von Invista. Durch das Modifizieren der Faserquerschnitte werden unterschiedlich Schimmer- und Glanz-Effekte erreicht (z. B.Tactel® Diabolo).

Textronic-Spitze.

Weiterentwicklung der -> Jacquardtronic-Spitze für plastische Musterungen.

Trenslo-Stäbchen.

Biegsame Stäbchen zur Verstärkung oder Formgebung in -> BHs. Sie verhindern, dass der Busen zur Seite kippt und sich das Seitenteil einrollt oder zusammenschiebt. Auch in Corsagen und -> Einteilern eingesetzt.