Seide (SE).

Haspelseide, echt nur vom Maulbeerspinner.

Stehbundkragen.

Von Uniformen entlehnt, auch -> Offizierskragen genannt. Nur wenige Zentimeter hoch, ohne Kragenecken.

Sandale.

Offene Schuhform mit Riemchen in vielen Varianten der Anbringung und Breite.

Schultertuch.

Großes, drei- oder viereckiges Tuch, das über der Jacke oder dem Mantel getragen wird. Häufig mit aufwändig gearbeiteten Fransen.

Stola.

Ebenso wärmendes wie dekoratives großzügig bemessenes Rechteck aus textilen Materialien oder Pelz. Zur Abendgarderobe oder über dem Mantel getragen.

Strickschal.

Neben dem bekannten wärmenden Modell seit einigen Saisons speziell von Männern geliebte schmale unifarbige oder geringelte Varianten, die zu Shirt und Sakko mehrfach geschlungen getragen werden. Oft aus T-Shirtstoff oder weicher Viskose.

Schutzhandschuhe.

Gehören zur gesetzlich vorgeschriebenen Persönlichen Schutzausrüstung. Schützen z.B. gegen Kälte und Hitze, vor Schnittverletzungen, Feuerflüssigem Metall beim Schweißen und dem Hantieren mit elektrischem Strom.

Sporthandschuhe.

Sind für die jeweilige Sportart speziell entwickelt, wie Golf, Baseball oder Polo. Dienen gelegentlich als modische Inspirationsquelle.

Stulpenhandschuhe.

Handschuhe mit angeschnittener oder angesetzter Stulpe (vergleichbar dem Schaft beim Stiefel) , die unterschiedlich weit über den Unterarm reicht, weit oder anliegend. Vom Degenfechten kommend (Drei Musketiere).

Saddle Bag.

Auch Gaucho-Tasche. Eine Erfindung von Hermès. Die asymmetrisch geschnittene Schultertasche ahmt grob die Form eines Sattels nach. Die Schnallen auf dem geschweiften Überschlag und dem kleinen Aufsatztäschchen in der Aussparung des Überschlags haben Hufeisenform. Trotz des sportlichen Namens eher verspielt.

Schoolbag.

Ähnlich ->Messenger Bag. Orientiert sich an den "Strebertaschen" im Aktentaschen-Look, kann daher auch Einsteckschlösser am Überschlag haben.

Schultertasche.

Sammelbezeichnung für alle Taschen, die einen oder zwei hinreichend dimensionierte Riemen besitzen, um sie über der Schulter zu tragen. Formenunabhängig.

Shopper.

Die klassische Großraumtasche aus weichen Materialien wie Leder, Canvas oder Nylon für den Stadtbummel. Bedient den derzeitigen Trend zu Großformaten.

Sling Bag.

Das kleinere "Geschwisterchen" der ->Messenger Bag.

Sabots.

->Pantoletten mit ausgeprägter Schuhspitze und mittlerem Absatz.

Sandale.

Offene Schuhform mit Riemchen in vielen Varianten der Anbringung und Breite.

Schnürer.

Andere Bezeichnung für geschnürte ->Halbschuhe.

Seethrough.

Durchbrochener Keilabsatz, durch den man "hindurch schauen" kann.

Segelschuhe.

->Bootsschuhe aus Textilien

Slingpumps.

Wie beim ->Pumps vorne geschlossen, hinten aber mit Fersenriemchen.

Slipper.

Sammelbegriff für alle Schuhe ohne Schnürsenkel.

Sneakers.

Sportliche Halbschuhe in unendlicher Variationsbreite, mit denen man aufgrund der leisen Sohlen "schleichen" (engl. to sneak) kann.

Sportschuhe.

Schuhe, die auf die speziellen Bedürfnisse einzelner Sportarten hin konstruiert wurden. Auch Sammelbegriff für robuste, meist geschnürte Halbschuhe.

Stiefel.

Schuhe verschiedenster Stilrichtung mit unterschiedlich hohen Schäften. Als Schlupfmodelle, mit elastischen Einsätzen oder Reißverschlüssen.

Stiefeletten.

Die kleinen Geschwister der Stiefel. Die Schäfte reichen vom Knöchel bis maximal zum halben Schienbein hinauf.

Stilettos.

Auch Pfennigabsätze. -> Pumps oder -> High Heels mit extrem spitz zulaufenden, oft metallbewehrten Absätzen.

Surfer-Schuhe.

Sockenähnliche Neopren-Schuhe mit rutschfester Sohle zum Surfen.

Sämischgerbung.

Gerbung mit Fett (Fischöl) oder Tran Der Zusatz "echt" (full) bedeutet, dass das Leder nur mit Tran und nicht in Kombination mit anderen Gerbstoffen hergestellt wurde.

Synthetische Gerbung.

Gerbung mit künstlichen Gerbstoffen.

Saffianleder.

Mit der Pflanze Sumach gegerbtes ->Ziegenleder mit einem natürlichen, charakteristischen Narbenbild. Echter Saffian knirscht bei Bewegung und ist nach der marokkanischen Stadt Safi benannt.

Sämischleder.

Mit Fett oder Tran gegerbtes, weiches, geschmeidiges, samtartiges Leder, vor allem aus Hirsch-, Reh- oder Gamshäuten. Wird auch als Waschleder bezeichnet, da es sich waschen lässt, ohne nach dem Trocknen hart zu werden.

Samtleder.

Leder, dessen -> Fleischseite geschliffen wurde. Dadurch erhält es einen samtartigen Charakter.

Schaffell.

Äußere Hülle des Schafes mit Wolle oder Haaren.

Schafsleder.

Leder vom Schaf. Je nach Rasse gibt es große Unterschiede in der Hautqualität. Schafsleder ist in seiner Struktur dem -> Ziegenleder ähnlich, jedoch aufgrund der Qualitätsschwankungen weniger wertvoll.

Schlangenleder.

->Reptilleder. Meist von der Python oder Seeschlangen (->CITESZertifikat

Schrumpfleder.

Leder, dessen -> Narbenschicht durch eine besondere Gerbung schrumpft und dessen Narben dadurch von Falten und Rillen durchzogen ist.

Schweinsleder.

Leder aus -> Häuten des Haus-, Nabel- oder Wasserschweins.

Schweinsvelours.

-> Schweinsleder mit veloursartigem Oberflächenschliff.

Semi-Chromleder.

Leder, das pflanzlich vorgegerbt und mit Chromsalzen nachgegerbt oder umgekehrt mit Chromsalzen vor- und pflanzlich nachgegerbt wird. -> Chromleder.

Skiver.

Dünnes -> Narbenspaltleder von Schaf, Lamm oder Ziege. Wird zur Herstellung von Bekleidung und Krawatten sowie als Futter für Schuhe und Lederwaren eingesetzt.

Softy-Leder.

Sehr weiches und anschmiegsames Leder.

Sohlleder.

Kräftiges, strapazierfähiges -> Rindsleder für Schuhsohlen.

Spaltleder.

Spalten ist das Zerlegen einer Haut oder eines Felles über die gesamte Fläche in mehrere Schichten. Die so gewonnenen Schichten heißen -> Narbenspalt (Außenspalt) und -> Fleischspalt (unterer Spalt). Bei schweren Häuten fällt auch -> Kernspalt (Mittelspalt oder Zwischenspalt) an. Leder aus Fleischspalt oder Mittelspalt muss mit dem Zusatz "Spalt" gekennzeichnet sein, da dieses Spaltleder in der Regel qualitativ nicht so hochwertig ist wie der -> Narbenspalt.

Straußenleder.

Hochwertiges weiches Glattleder vom Vogel Strauß mit noppenartigem Narbenbild. Wird für Bekleidung und feine Lederwaren verwendet.

Suede-Leder.

Auch -> Veloursleder oder -> Dänischleder genannt.

Sun-Reflective-Leder.

->Cool-Leder.

Samt.

Gleichmäßiges, schattenwerfendes Florgewebe mit kurzem, dichtem Flor. Der Flor entsteht durch Aufschneiden, Aufbürsten und Schmirgeln. Modeartikel, Party-, Fest-, Abendmode.

Schottenrock.

Deutsche Bezeichnung für -> Kilt.

Schalkragen.

Mit den Vorderteilen nahtlos verbundene Kragenform, bei der sich zwei schalartige Streifen in der rückwärtigen Kragennaht treffen.

Sliponkragen.

Sonderform des -> Kingscoat-Kragens, tellerartig mit hohem Kragensteg geschnitten zu sehr kleinem Reversansatz.

Spatenkragen.

Trapezförmig geschnittener Umschlagkragen ohne -> Spiegelnaht.

Spiegel.

Teil des Revers bei Anzügen und -> Sakkos bis zur Verbindung durch die -> Spiegelnaht mit dem Oberkragen.

Spiegelnaht.

Naht, die das Revers mit dem -> Oberkragen verbindet.

Spitzfasson.

Das Revers endet an der -> Spiegelnaht in einer aufsteigenden Spitze.

Steigendes Fasson.

-> Spiegelnaht steigt zur Reverskante hin an, meist als -> Spitzfasson.

Semidresshemd.

Hemd, das stilistisch den Übergang zwischen Business- und Casualhemd
markiert. Immer noch zur Businesskleidung passend, daher eher dezent gemustert, darf aber etwas mehr Farbe zeigen.

Slimhemd.

Hemd mit leichter Taillierung, bei Taillenweiten um 108 cm zu Halsweite 39/40. Setzt sich immer mehr durch.

Smokinghemd.

Hemd zum Smoking. Weniger formell als das -> Frackhemd, mit unterschiedlichen Kragenformen. Häufig mit länglich rundem (Plastron-)Einsatz aus abweichend gemustertem Stoff oder unterschiedlich breiten Falten- oder Plissépartien rechts und links der meist -> verdeckten Knopfleiste. Überwiegend weiß oder pastellfarben.

Sporthemd.

-> Freizeithemd, überwiegend für ältere Herren. Fast ausschließlich mit -> Campingkragen.

Sportmanschette.

Geknöpfte -> Manschette. Endet mit der Kante des -> Ärmelschlitzes.

Superslim-Hemd.

Hemden mit Taillenweiten um 98 cm bei Halsweite 39/40. Gewinnt auch beim Businesshemd Anteile.

Sweater.

-> Pullover.

Sweatshirt.

dt. Schwitzhemd. Ursprünglich kragenloses, legeres Oberteil mit langen Ärmeln für Sport- und Outdoor-Aktivitäten aus gerauter Futterware zur Schweißabsorption. Heute für den Sport auch aus funktionellen Materialien oder Fleece. Inzwischen auch mit Kragen, modisch häufig gepatcht, allover oder platziert bedruckt, bestickt oder anderweitig verziert.

Sweatjacke.

Hat seine Wurzeln im Radsport. Heute Bestandteil der jungen Casual- oder
Campusmode. Meist mit den typischen senkrechten Tascheneingriffen oder geteilten -> Kängurutaschen.

Schlaghose.

Wird vom Knie abwärts immer weiter. Form erinnert an eine Trompete oder
Glocke, daher engl. Bell Bottom. Traditionell für die Tracht von Zimmerleuten und
Matrosen.

Shorts.

Kurze, unterschiedlich weit geschnittene Hosen. Enden weit über dem Knie.

Slacks.

Lässige Baumwollhose. Mehr Hose als Jeans, meist -> Flatfront, nicht Five-Pocket.

Smokinghose.

Hose ohne -> Umschlag aus dem Stoff des Smokings mit einfachem -> Galon an der Seitennaht.

Stresemann.

Schmale schwarz / weiß gestreifte, umschlaglose Hose, die zum Cut oder zu
einem formellen schwarzen -> Sakko getragen wird, jedoch nicht mehr nach 18.00 Uhr.

Stutzer.

Aus der Trachtenmode entwickelter funktioneller -> Kurzmantel, kaum länger als eine Jacke. Meist doppelreihig und mit breit ausgelegtem, abgerundetem Revers.

Staubmantel.

engl. "Duster" - eine robuste Mantelform, die dem Träger besonderen Schutz beim Sitzen auf einem Pferd, Kutschbock oder auch einem Motorrad bieten sollte. Vermutlich aus dem Reiter- oder Kutschermantel in den Pionierepochen Nordamerikas und Australiens entwickelt. Sehr lang, eher weit geschnitten, vorne wie hinten hoch geschlitzt, hinterer Schlitz normalerweise verschließbar.

Slipon.

Gerader Mantel mit -> Raglan- oder -> eingeschobenen Ärmeln mit Kugelschulter, -> verdeckter Knopfleiste. Der tellerförmig geschnittene Kragen mit breitem -> Kragensteg ist wesentlich größer als das Revers. Auch Boxcoat oder Topcoat genannt. Seltener mit Bindegürtel.

Smoking.

engl. Tuxedo. Der kleine Schwarze für den Herrn, auch andersfarbig möglich. Mit seidenbelegtem Revers oder Trottoir-Spiegel. Auch als -> Schalkragenvariante, dann mit Kummerbund (farblich abstechende Schärpenweste, oft passend zu Schleife und Einstecktuch) getragen.

Schlupfjacke.

Blousonartig oder gerade geschnittene Überjacke, meist hüftknochenlang, oft als Regenschutz. Grundsätzlich mit -> Kapuze, nur kurzer Poloknopfleiste oder -> Reißverschluss. Gelegentlich -> Kängurutasche vorn und -> Tunnelzug.

Sakko.

Jacket. Wichtigstes Bekleidungsstück der Herrenoberbekleidung in westlichen Ländern. Eine an der Vorderseite mit Knöpfen verschließbare Jacke mit weit heruntergezogenem Kragen (Revers), in verschiedenen Formen. Vom Schnitt wird unterschieden zwischen dem traditionell einreihigen und dem zweireihigen (übergeknöpften) Sakko. Es hat mindestens zwei Außentaschen und eine Brusttasche, gelegentlich -> Billettasche rechts. Üblich sind ein oder zwei Rückenschlitze.

Supima (CO).

Langstapelige amerikanische -> Baumwolle.

Supergekämmte Baumwolle.

Aus langstapeligen Baumwollen sehr fein "ausgekämmte" Baumwollgarne.

Streichgarn.

Nur grob vor dem Spinnprozess ausgerichtete -> Fasern. Er gibt leicht unregelmäßige, voluminösere -> Garne für grobere Stofftypen.

Stapelfasern.

-> Spinnfasern.

Splitfaser.

Splittet (spaltet sich) nach dem Ausrüsten zu -> Mikrofasern.

Spinnfasern.

-> Stapelfasern. Von Natur aus in der Länge begrenzte (z. B. -> Baumwolle, - >Leinen, -> Kaschmir, -> Wolle) oder für den -> Spinnvorgang und zur Mischung mit anderen -> Fasern in definierte Längen geschnittene endlose -> Chemiefasern.

Spinnen.

Fadenbildungsprozess. Verbindung einzelner -> Fasern und Filamente zu in der Länge unbegrenzten, linienförmigen Gebilden (-> Fäden) durch Verdrehung (Z- oder S-Richtung) umeinander unter Verzug.

Spandex® (EL).

Makromolekulare -> Elastanfaser (USA).

Smartcel®.

Handelsmarke. Funktionelle Lyocell-Faser.

Seacell®.

Handelsmarke. Lyocell-Faser aus Algen.

Stitching.

Engl. stitch = Stich. Charakteristische Steppnähte an Gesäßtaschen, Tascheneingriffen, Bund etc. Meist sind die Stiche auffallend und mit großer Stichweite gefertigt.

Smartness-Look.

Gepflegter Casual-Look, bestehend aus Hemd oder Pullover mit beliebig langer Hose, geschlossenen Schuhen in bevorzugt dezenten Farben. Eine Krawatte ist bei diesem Look unüblich.

Sleek Look.

Ein unangestrengter Look, clean und schmal geschnitten.

Scraping.

Engl. to scrape = kratzen. Used-Effekte vor allem bei Denim.

Sartorial.

Sartore, auf italienisch Schneider. Der Look orientiert sich an traditioneller Schneiderhandarbeit mit klassischem Stil und hochwertiger Verarbeitung. Oft als Napoli Style bezeichnet, im Gegensatz dazu Tailor made aus der Londoner Savile Row.

Serge.

Köperbindiger glatter Futterstoff. Meist jedoch Kammgarn- seltener Streichgarnstoff für Anzüge und Hosen.

Shantung.

Wildseidengewebe mit flammenartigen Unregelmäßigkeiten. Elegante Kleidung.

Shetland.

Streichgarnwollstoffe ursprünglich von den Shetlandinseln. Für Herrensakkos, -jacken, -mäntel. Auch Bezeichnung für Strickwaren.

Skinet Royal®.

Handelsmarke. Nappaähnliches Glattlederimitat auf Basis -> Viskose / Polyamid. Luftdurchlässiger als Leder, strapazierfähig, wetterfest, knitterarm. Mit Feinwaschmitteln bis 30° waschbar. Auch als Skinet Soft® und Skinet Supersoft®.

Sofrina®.

Handelsmarke. Lederimitat auf Basis von Polyamid-Mikrofaser-Wirbel-Vlies und -> Polyurethan in Nappa-Optik.

Spiegelsamt.

 Auch Kettwirkware. Der Flor wird in eine Richtung gebügelt und erhält dadurch eine glänzende Oberfläche. Für elegante Tages-, Fest- oder Abendkleidung.

Sweatshirtstoff.

Innen glatte oder geraute, meist schwerere -> Interlockware auch Heavy Jersey. Sport, Freizeit, Casual.

Sympatex®.

Handelsmarke. Familie porenloser -> Polyester-Membranen für funktionelle Outdoorbekleidung, Schuhe.

Scherli.

 Gewebemusterung mit Effektfäden, deren Verbindungen rückseitig mit Spezialmaschinen abgeschnitten werden. Für Damenblusen und -Kleider, auch Herrenhemden.

Scherplüsch.

-> Nicki. Auch hochfloriger -> Maschenstoff für Tierfellimitationen.

Schuss.

 Querfäden im Stoff.

Seersucker.

 Sommerliches Gewebe mit streifenartigen blasigen Effekten, durch Konstruktion, Garne oder Ausrüstung. Hemden, Blusen, Kleider, Sportswear.

Stormflap.

 Breit den -> Reißverschluss und / oder die -> Knopfleiste verdeckender Beleg als Wetterschutz.

Schultertop.

Allgemeine Bezeichnung für kleines, schmal geschnittenes Oberteil mit Trägern.

Spaghetti-Träger-Top.

Varianten zum klassischen -> Top, mit sehr dünnen Trägern, die über die Schultern geführt werden. Gern auch mit Raffungen im Vorderteil und verziert.

Standard-T-Shirt.

In T-Form mit geradem Rumpf und an senkrechter Schulternaht angenähten,
gerade geschnittenen Halbärmeln.

Safety-Taschen.

Sicherheitstaschen. Auf mindestens zwei Arten verschlossene Taschen. Auch im Innenfutter von Kleidungsstücken.

Schubtaschen.

  Senkrecht oder nur leicht geneigt, häufig relativ hoch am Vorderteil angeordnete Taschen bei sportlichen Jackenformen. Ohne Patten.

Slash-Pocket.

Fast senkrecht eingeschnittene Tasche. Auch Italian Pocket oder französische Tasche genannt.

Stecktasche.

  Eingeschnittene Tasche. Waagerecht oder nur leicht schräg angebracht.

Swingpocket.

  Bogenförmig, aber fast waagerecht eingeschnittene Tasche mit gesteppter Kante. Vorwiegend bei Hosen eingesetzt. Auch -> Bananentasche.

Swinger.

Nach unten glockig ausschwingend und sehr kurz. Mit schmaler Schulter, hochschließbarem, kleinen Kragen, meist aus leichtem Wollstoff, -> A-Linie.

Safarijacke.

-> Hemdjacke. Mindestens hüftlange Jacke im Kolonialstil mit -> aufgesetzten Taschen, Schulterklappen, Binde- oder Tunnelgürtel. Häufig -> Krempelärmel mit -> Riegel, auch als Halbarmform.

Spenzer.

Taillenkurze, körpernahe Form mit geradem oder Westen-Abstich. Mit tiefgezogenem -> Reverskragen.

Saronghose.

Weite Hose aus fließenden Stoffen mit Wickeleffekt, meist am Bund zu knoten. Aus Indonesien.

Sarouel.

Damenhose nach Art von Männerhosen aus dem Vorderen Orient. Bis zum Knie
rockartig weit, dann schmal, oft gewickelt oder geknöpft bis zum Knöchel.

Steghose. Keilhose.

Hose mit Steg unter der Fußsohle. Ehemalige elastische Skihose, in den 80ern auch in der Tagesmode.

Safaribluse.

Sportliche Bluse im Jackenstil mit zwei aufgesetzten Pattentaschen, häufig ->
Epauletten auf der Schulter oder -> Riegel zum Krempeln.

Schluppenbluse.

Halsausschnitt mit längeren Bändern besetzt, die zu einer Schleife gebunden werden können.

Schlupfbluse.

Ohne Verschluss gearbeitet über den Kopf zu ziehen. Schlitze oder weite
Halsausschnitte erleichtern den Einstieg.

Schößchenbluse.

Bluse mit in der Taille angesetzter oder angeschnittener Hüftpartie.

Stickereibluse.

Platzierte oder Allover-Stickereien auf einer im Schnitt eher schlicht gehaltenen Bluse. Häufig als Folklorebluse.

Sonnenplissee.

Feine, zum Saum leicht breiter werdende -> Plissee-Falten an einem -> Glockenrock.

Sarong.

Traditioneller Wickelrock für Frauen und Männer in Südostasien. Wird durch einen Knoten oder mit einer Fibel vor dem Bauch gehalten. In der Regel knöchellang, auch doppelt geschlagen knielang getragen.

Sattelrock.

Rock mit glatter Partie von der Taille bis zur Hüfte, von wo aus Falten oder schwingende Rockteile angesetzt sind. Meist Spitzpasse am Sattel.

Schachtelrock.

-> Kastenrock.

Schirmfaltenrock.

Mäßig weiter, glockig geschnittener Rock mit schirmartig aufspringenden Falten, zum Saum hin breiter werdend.

Schlupfrock.

Rock mit Gummizug im Bund.

Stufenrock.

Meist bauschige, knie- bis knöchellange Röcke. Gewebebahnen werden in ab dem Bund zunehmend weiter werdenden Stufen aneinandergesetzt.

Swingrock.

Rock, der bis etwa zum Knie eng geschnitten ist und dann in Glockenform aufspringt.

Schillerkragen.

Umlegekragen mit leicht geschwungenen Ecken, wird weich und offen getragen.

Shiftkleid.

Lose fallendes Kleid in gerader Linie, inzwischen Allgemeinbegriff für gerade,
schmale Kleider.

Supermini.

Säume enden maximal auf halber Oberschenkelhöhe.

Symmetrische Linienführung.

Beide Seiten eines Kleidungsstücks sind spiegelgleich. Auch Details wie Knöpfe und Taschen sind gegengleich angebracht.

Skinny.

Super schmale Hosenform.

Schaftlänge.

Entsprechend der Schaftlänge wird zwischen Füßlingen (ohne Schaft), Kurzsocken (15 cm), Fesselsocken (29 cm), Wadenstrumpf (38 cm) und Kniestrumpf (über 50 cm) unterschieden.

Schnittware.

Aus Meterware und nicht als Schlauch hergestellt. Besonders -> Leggings werden aus Schnittware angefertigt.

Shoppersocken.

Rustikale Kniestrümpfe, die im Fesselbereich enger gestrickt sind, so dass
der loser gestrickte und etwas längere Schaft in "geschoppter" Form herunterrutscht.

Stay Ups.

Engl. für -> halterlose Strümpfe.

Sneakers Socken.

Füßlinge, die in Sneakers getragen praktisch unsichtbar sind.

Socken.

-> Bezeichnet meist -> Strümpfe mit kürzeren -> Schaftlängen.

Sportsocken.

Socken aus saugfähigen Materialien, die Fußschweiß bei sportlicher Aktivität
aufnehmen und Blasenbildung verhindern sollen, oft aus -> Funktionsmaterialien. Inzwischen für viele Sportarten in passender ergonomischer Form angeboten.

Striggings®.

Ein von Falke kreierter Name für einen Strick-Look, der das ganze Bein in im
Gesamtlook darstellt. Z. B. werden passend zur gestrickten -> Legging, -> Shopper- oder Umschlagsocken kombiniert.

Strümpfe.

Eigentlich -> Feinstrümpfe. Auf der Rundstrickmaschine gefertigte, oberschenkellange Beinbekleidung.

Strumpfband.

Separates, elastisches (Spitzen-) Band zum Halten -> halterloser Strümpfe.

Strumpfhosen.

Sammelbezeichnung für alle Strümpfe mit einem Höschenteil.

Strumpfwaren.

Sammelbegriff für -> Socken und Feinstrümpfe.

Stützstrümpfe und -strumpfhosen.

-> Strumpfhose und -> Strümpfe mit hohem -> Elastananteil für Kompressionseffekt an definierten Stellen, um dadurch den Blutkreislauf bei langem Stehen oder Sitzen zu unterstützen. In verschiedenen Stützklassen erhältlich, auch als modische Variante. Neuerdings selbst von Designern wie Wolfgang Joop als Mode-
Item entdeckt.

Sportbadeanzug.

-> Badeanzug ohne ausgearbeitete Büste aus besonders elastischem
Material mit stark eingerückten Schultern, häufig mit im Rücken gekreuzten Trägern und in der Regel hohen Beinausschnitten für aktiven Schwimmsport.

Surferhose.

Lässig weite, meist über knielange -> Badehose, in der Regel ohne -> Innenslip
in bunten Farben und Mustern. Kultobjekt verschiedener In-Marken an den Stränden der Welt. Ursprünglich aus dem Surf-Sport kommend.

Satin.

Kettatlas mit glatter, glänzender Oberfläche und geschmeidigem Fall.

Satinette.

-> Kettwirkware mit Glanzgarnen, meist elastisch.

Schadstoffgeprüft.

Körpernah getragene Kleidung wie -> Wäsche wird heute in der Regel Öko-Siegel geprüft und damit schadstoffarm angeboten.

Schnürlistickerei.

Auf einem Stickgrund werden aufgelegte Garne mit Stickfäden fixiert, für plastische Effekte.

Silicon.

Elastisches, transparentes Synthetikmaterial. Wird als glasklarer Film innen auf Beinränder oder BH-Dekolletee-Ränder aufgetragen, um das Hoch- oder Verrutschen zu verhindern.

Single Jersey.

Einfädiges maschenbildendes Verfahren, -> Flachstrickware. Für Shirts, Tops,
Casualmode.

Spitze.

Sammelbezeichnung für durchbrochene Textilien unterschiedlichster Herstellungsart. Spitzenherstellung war früher hochangesehene Handarbeit, z. B. von Klöppel-, Häkel- oder Nadelspitzen.

Stäbchen.

Früher aus Fischbein, heute aus flexiblem Plastikmaterial zur seitlichen Verstärkung von -> BHs und Miedern.

Steppstichnaht.

Dekorative, feste, lineare Naht mit gleichmäßigen Stichen.

Stickerei.

Musterungsverfahren durch Nähen, kann lineare oder flächige Muster bilden.
Durch hochmoderne Maschinen auch für platzierte Muster einsetzbar. In der Regel auf nicht durchbrochenen Untergründen.

Shapewear.

Auch Control Wear. Trend aus dem angloamerikanischen Raum kommend.
Figurformende Wäsche mit Schlankmacherwirkung. Wird durch formgestrickte hochelastische Materialien mit unterschiedlichen Festigkeits- und Stützzonen sowie nahtlose Linienführung erreicht. Soll Taille, Bauch, Hüftpartie und Oberschenkel verschlanken und den Po modellieren, mal als Stringbody mal als -> Longleg Panty.

Shaping Dress.

Figurformendes -> Unterkleid. Häufig mit ausgesparter Büstenpartie zum Tragen eines individuell geschnittenen -> BHs.

Shaping Long-Bra.

-> Long-BH mit angeschnittenem Formteil bis zur Taille.

Shaping Tank.

Mit unterschiedlichen Festigkeitszonen gefertigtes, modellierendes -> Tank Top, teils auch als Tageskleidung getragen.

Shaping Torsett.

Rumpfbedeckendes Formteil, oft mit ausgesparter Büstenpartie.

Strapse.

Elastische Bänder, an denen mit entsprechenden Halterungen -> Strümpfe befestigt werden. Eher funktionell an -> Korsetts und Korseletts oder eher sexy an schmalen -> Strumpfgürteln, oft aus elastischer -> Spitze.

Stringbody.

Rumpfbedeckender -> Body mit einem Stringhöschenteil.

Strumpfgürtel.

Bestehend aus einem schmalen Gürtel und -> Strapsen, zur Befestigung von
-> Strümpfen.

Shapewear for men.

Kontrollierendes und korrigierendes elastisches Darunter. Bei Männern meist auf Po, Bauch und Taille beschränkt.

Suspensorium.

Ursprünglich ergonomisch geformter Gürtel zum Schutz der männlichen Geschlechtsteile beim Sport. Auch Bezeichnung für verstärkte Partien bei -> Slips ohne Eingriff.

Schlafanzug.

Dtsch. Bezeichnung für -> Pyjama. In der DOB häufig aus Jersey mit Hosen in schmaler Schnittführung, mit und ohne Beinabschlussbündchen, auch als -> Leggings. Oberteile meist verschlusslos wie bei Sweat-Shirts.

Schlüpfer.

-> Unterhose oder -> Slip.

Schwangerschafts-BH.

Funktioneller -> BH, der auf die besonderen Anforderungen an Schutz und Stütze in der Schwangerschaft ausgerichtet ist.

Seamless.

Dtsch. nahtlos.

Set.

Kombination meist aus -> BH und -> Slip, die in Material und Farbe aufeinander abgestimmt sind.

Shirt.

-> Unterhemd.

Shortleg.

-> Slip mit kleinem Beinansatz.

Shorty.

Bezeichnung für zweiteilige Nachtwäsche mit kurzer (engl. short) oft weiter Hose.

Slip.

Taillenhohes Wäschehöschen mit dezentem Beinausschnitt. -> Slips mit geraden Beinausschnitten werden -> Pagenslips genannt.

Softmold Cups.

Sanft (engl. soft) gemoldete -> Cups, die besonders weiche -> Einlagen haben, auch in Badekleidung eingesetzt.

Sport-BH.

Funktionell geschnitten, damit die Brust beim Sport sicher umschlossen ist und nicht wippt. Mit eingerückten, rutschsicheren Trägern für volle Bewegungsfreiheit auch beim Leistungssport. Aus funktionellen, elastischen Materialien.

Steg.

Teil zwischen den -> Cups. Je höher der Steg desto weniger ausgeprägt das Dekolletee und desto stärker die Stützkraft.

Step-in.

-> Body oder einfaches Oberteil zum "Einsteigen" (engl. Step in) ohne Verschlüsse.

Still-BH.

Weich gepolsterter, aber stark stützender -> BH, mit der Möglichkeit, die -> Cups zum Stillen zu öffnen. Mit besonders weichen, breiten Trägern und saugfähigen -> Einlagen.

String.

Sehr knappes -> Höschen, dessen schmales Vorderteil mit Schnüren (engl. strings) oder Bändern gehalten wird, mit einem Steg im hinteren Schrittbereich.

String-Tanga.

Knappste -> Höschenform, mit dreieckig geformtem, von Schnüren gehaltenem
Vorder- und Schrittteil.

Stütz-BH.

-> BH mit stark stützender Form für größere -> Cups.

Satin Sheers®.

Geschütztes Warenzeichen für Beinbekleidung mit Lycra®-Anteilen. Es sind
transparente, faltenfrei sitzende und leicht blutkreislaufunterstützende Feinstrumpfhosen mit Perlglanzeffekt. Sie sind besonders haltbar und in gehobenen Preislagen angesiedelt.

Sandalettfuß.

Auch Sandalettferse. Fuß oder Ferse sind so transparent gehalten wie das Bein, also im Zehenbereich und / oder an der Ferse nicht verstärkt. Für Sandaletten, offene Abendschuhe oder Slingpumps.