Polyamid (PA).
-> Chemiefaser für Bekleidung jeglicher Art, Feinstrumpfwaren. Häufiger
Mischungspartner für Naturfasern.
Pareo.
Das rechteckige Großraumtuch für den Auftritt an Strand und Bar. Aus beliebigen Materialien, aber immer so groß, dass man es um die Hüften knoten kann.
Pashmina Schal.
Echt aus dem federleichten Bauchflaum der Kaschmirziegen. Eigentlich in Stola-Größe mind. 60 cm bis 80 cm breit und 1,80 m bis 2,20 m lang, die sich durch einen Fingerring ziehen lässt. Heute meist eine feine Mischung aus Cashmere oder Wolle mit Seide. In ganz günstiger Ausführung aus Viskose.
Poncho.
Mit einer Naht geschlossenes Tuch, das über den Kopf gezogen werden kann und Schultern und Arme bedeckt. Gibt es in folkloristischen Varianten, wie für den Boho-Look oder aus feinen Edelhaar- und Wollqualitäten für edle Loungewear.
Pochette.
Frz. für Täschchen. Kleine Begleiter für Tag und Abend, die lediglich Geld, Schlüssel und einige Schminkutensilien fassen.
Pompadour.
Kleine, bauchige, oft auch mehrfarbige Taschenbeutelchen mit Handgelenkriemchen, aus Keilen genäht und mit einem Riemen oder Kordel zusammen gezogen. Benannt nach Mme. Pompadour, der Maitresse König Ludwigs XV.
Postman-Tasche.
Pantoffeln.
Ursprünglich -> Hausschuhe aus textilem Material. Synonym für bequem.
Pantoletten.
Auch Mules. Hinten offene, vorne geschlossene, gerundete Absatzschuhe.
Peep-Toes.
->Pumps mit Ausschnitt für den großen Zeh.
Penny Loafer.
->Loafer. Name entstand, weil ein Penny in den quer verlaufenden Schlitz der Schaftbrücke passt.
Plateau-Schuhe.
Schuhe mit erhöhter Sohle (frz. Plateau, Hochebene).
Pumps.
Klassischer geschlossener Damenschuh mit Absatzhöhen von 3 bis 9,5 cm.
Pflanzliche Gerbung.
Es werden ausschließlich pflanzliche Gerbstoffe wie Extrakte aus Rinden, gerbstoffhaltigen Früchten und Blättern, Hölzern und Wurzeln oder Auszüge der Kastanie verwendet. Früher dauerte die Gerbung bis zu 24 Monate und wurde in eichenholzverschalten Gruben durchgeführt. Heute wird in großen hölzernen Fässern gegerbt. Die pflanzliche Gerbung braucht etwa 40 Tage. Pflanzlich gegerbtes Leder lässt sich zu 100% biologisch abbauen und eignet sich für Menschen mit Metall-Allergien. Pflanzliche Gerbung färbt das Leder bräunlich. Pflanzlich gegerbt wird seit der Bronzezeit vor etwa 4000 Jahren. Auch ->vegetabile Gerbung.
Pelzvelours.
Auf der Fleischseite geschliffenes ->Fell, meist von Schaf oder Lamm, bei dem die Wollseite zum Wärmen nach innen verarbeitet ist.
Pergament.
Pergament ist durchscheinend, lichtdurchlässig und hat eine glatte Oberfläche. Es wird aus ->Schaf-, Ziegen- oder Kalbfellen sowie aus Schweins-, Büffel- oder Eselshäuten hergestellt. Die Blöße wird nicht gegerbt sondern nur getrocknet. Dann wird die -> Blöße geölt, gefettet und geglättet und über einen Kalkäschervorgang konserviert. Anschließend wird das Material entkalkt, im Spannrahmen getrocknet und mit Bimsstein geschliffen. Pergament wird vor allem für Urkunden und Bucheinbände verwendet.
Pferdeleder.
Leder aus den Hinterflanken schwerer Kaltblutpferde. Es gehört zu den sehr teuren Ledern, da geeignete Pferde sehr selten sind und nur ein Stück Flanke in der Größe eines DIN-A5- oder DIN-A3-Blattes verwendbar ist. Pferdeleder wird für edle Schuhe verwendet.
Porc.
Engl. Begriff für Leder vom Hausschwein. Meist verwendet man bei modischer Bekleidung den Begriff "Porc", bei Handschuhen und Schuhen "Schweinsleder".
Pressnarbenleder.
Auf das Leder wird ein -> Narbenbild gepresst oder geprägt, das die natürliche Narbenstruktur, z.B. von Reptilienleder, nachahmt oder ein Fantasiemuster.
Pull-Up-Leder
(nicht zu verwechseln mit PU-Ledern). Rindsleder, die ihren Charakter durch spezielle Verarbeitung behalten. Durch den Gebrauch (knicken, dehnen, abschürfen) bildet sich eine Patina.
PU-Spalt.
-> Folienleder. Mit Deckschicht aus Polyurethan (PU) versehen.
Peccary-Leder.
Schweinsleder aus den Häuten südamerikanischer Nabelwildschweine, durch das Leben in freier Wildbahn oft mit Narben und Schrunden versehen. Gilt als Qualitätsbeweis. Peccary-Leder wird zu den ->Schweinsledern gezählt und für sehr weiche Handschuhe verarbeitet.
Piccadilly-Kragen.
Kleine, weiche Hemdkragenform, bei der die Kragenspitzen durch eine Klammer oder Nadel zusammen gehalten werden.
Polokragen.
Ursprünglich einteiliger, gestrickter Auslegekragen zu kurzer oder langer -> Knopfleiste oder mit Zipper als Verschluss.
Partyhemd.
Hemd in aufwändiger Schnittführung aus edlen Materialien. Oft dessiniert in
kräftigen Unifarben. Durch normale Kragen informeller als -> Smokinghemd.
Passe.
Horizontale, gerade oder geschweifte Teilungsnähte im Schulter- bis Brustbereich.
Pfeilmanschette.
Endet in einer Spitze, die über den -> Ärmelschlitz hinaus reicht. Meist mit zwei Knöpfen zur Weitenregulierung.
Polohemd.
Polo-Shirt. Angeblich angeregt durch das 1901 vom Maharadscha von Jodphur
getragene, quergestreifte, rund ausgeschnittene und hüftlange Trikothemd, das er zum Polospiel trug. Heute übliche Bezeichnung für ein Hemd mit einteiligem, flach anliegendem Kragen mit -> Knopfleiste oder Zipper.
Pullover.
engl. für Überzieher. Auch -> Jumper oder -> Sweater. Verändert seine Aussage durch Form, Struktur und Material nach der jeweiligen Mode. In unterschiedlichen Gewichtsklassen und Halsausschnittformen.
Pullunder.
Auch Westover. dtsch. zum Unter- bzw. Überziehen zum Hemd. Ärmelloses Strickteil mit unterschiedlichen Halsausschnitten.
Polyurethan (PU).
-> Chemiefaser auch als Beschichtung oder -> Membran für funktionelle Eigenschaften.
Polytetrafluorethylen (PTFE).
-> Chemiefaser, bei Bekleidung bekannt als gereckte Folie für -> Membranen (-> GoreTex®, -> Windstopper®).
Polypropylen (PP).
-> Chemiefaser, Funktionskleidung.
Polyolefin.
Übergruppe von -> Polyethylen- (PE) und -> Polypropylenfasern (PP).
Polyethylen (PE).
-> Chemiefaser für Vliesstoffe.
Polyester (PES ).
Weltweit häufigste -> Chemiefaser.
Panama.
Schachbrettartige Kombination aus Längs- und Querrips -> Rips.
Pannesamt.
-> Samt.
Papillon.
Tuchbindiger Kleiderstoff mit leicht fülligerem -> Schuss (querbetont). Elegante
Damenmode.
Peau de Pêche.
Dtsch. Pfirsichhaut. Fein geschmirgelte Gewebe oder -> Maschenware.
Pepita.
Meist zweifarbiges Blockdessin ähnlich -> Hahnentritt jedoch -> köperbindig.
Perlfang.
Schwere doppelflächige -> Maschenware mit "perliger" Oberseite.
Pfauenauge.
Speziell in der Herrenmode gebräuchliche Kleinmusterung. Punkte werden mit einem runden oder ovalen Rand umgeben.
Phase Change Material (PCM).
Durch unterschiedliche Ausrüstungsverfahren auf Textilien aufgebrachte oder eingeschlossene Mikrokügelchen mit paraffinartiger Füllung. Nehmen durch Schmelzen der Füllung bei steigenden Temperaturen Wärmeenergie auf, die beim Aushärten bei sinkenden Temperaturen wieder abgegeben wird. Gleicht dadurch Temperaturspitzen in beide Richtungen aus.
Pied de Poule.
Dtsch. -> Hahnentritt.
Pikee, Piqué.
Doppelgewebe aus -> Baumwolle mit reliefartiger Musterung. Auch -> Maschenware mit typischer, körniger Struktur (typisch für -> Polohemden).
Plattierte Ware.
Doppelflächige -> Flachstrickware bei der zwei in der Optik und den Eigenschaften unterschiedliche Fäden immer außen oder immer innen liegen. z. B. -> Seide außen, -> Wolle innen, -> Polyester außen, -> Baumwolle innen.
Plüschfutter.
-> Frottiergewebeähnliche Futterstoffe für Freizeitkleidung, saugfähig und
wärmend.
Pocketing.
Kräftiges, -> tuchbindiges Hosentaschenfutter aus -> Baumwolle oder -> Viskosespinnfaser, linksseitig glatt ausgerüstet.
Polarskin®.
Handelsmarke. Gebondete Doppelware im Pelzvelourslook. Aus lederähnlicher Oberware mit Webpelzabseite. Meist Damenmode.
Polartec®.
Handelsware. Gruppe verschiedener Kälteschutzmaterialien unter Verwendung von -> Fleece-Stoffen. Outdoor.
Polyacryl (PAN).
Eigentlich Polyacrylnitril. -> Chemiefaser, meist Ersatz für -> Wolle.
Popeline, Poplin.
Fest gewebtes, aber feines -> Baumwoll-Gewebe in -> Tuchbindung. Klassiker für Mäntel und Sportswear.
Prince de Galle.
Frz. für -> Glencheck.
Polo-Shirt.
Angeblich angeregt durch das 1901 vom Maharadscha von Jodphur getragene
quergestreifte, rund ausgeschnittene und hüftlange Trikothemd, das er zum Polospiel trug. Heute übliche Bezeichnung für ein Hemd mit flach anliegendem Kragen in Piqué-Struktur mit -> Knopfleiste oder Zipper.
Paspeltasche.
Eingeschnittene Tasche ohne Patte mit einseitig oder beidseitig leicht profilierter Paspelierung. Oft Seitentasche an Hosen. Vielfach senkrecht angeordnet.
Pattentaschen.
Tascheneingriff mit Klappe (Patte) abgedeckt, in verschiedenen Formen und Breiten. Patte meist lose, selten geknöpft, dann häufig verdeckt oder mit Klettverschluss versehen.
Paletot.
Franz. für "Obergewand": Meist leicht taillierte, längere, ein- oder zweireihige
Form, mit maskulinem Look, oft mit Samtkragen.
Parka.
Ursprünglich vom Militär entlehnte lange Wetterjacke mit -> Tunnelzügen an Taille, Bund und Kapuze. Mit vielen geräumigen Taschen.
Pelerine.
Rundgeschnittenes, schulterbedeckendes -> Cape, ursprünglich Teil des -> Kutschermantels. Lose oder angenäht, maximal bis zur Taille reichend.
Palazzohose.
Überweite bodenlange Hose aus weichfallenden Stoffen. Oft bedruckt.
Piratenhose.
->Caprihose.
Pluderhose.
Puffhose. Sehr weit geschnittene Hose, die in der Regel bis auf die Knöchel
reicht, am Saum eingehalten. Ursprung im Orient.
Puffärmel.
Auch Keulen- oder Ballonärmel. Meist extrem weite, volumige Ärmel, die angekraust eingesetzt werden. Stofffülle unter oder über dem Ellbogen am Abschluss zusammengefasst.
Plastronbluse.
Bluse mit halbrundem Brusteinsatz mit Biesen, Falten oder -> Rüschen.
Plisseebluse.
Meist mit partienweise entlang der vorderen -> Knopfleiste bis zum Saum eingesetztem Teil mit schmalen, fixierten Falten.
Polobluse.
Bluse, die nicht durchgeknöpft wird, sondern in -> Schlupfform mit kurzer -> Knopfleiste gefertigt wird. Oft auch aus -> Maschenware.
Plissee.
Frz. plisser = in Falten legen. Schmale, nebeneinander liegende Stehfalten, meist dauerhaft fixiert.
Pencilskirt.
-> Bleistiftrock.
Petticoat.
Bauschiger, weiter Halbrock mit -> Rüschenstufen zum Drunterziehen.
Plisseerock.
Rock mit regelmäßigen schmalen Falten, die meist ab dem Bund aufspringen.
Polokragen.
Einteiliger Auslegekragen zu kurzer oder langer -> Knopfleiste, auch mit Zipper als Verschluss.
Partykleid.
Verspieltere, informellere Variante des -> Cocktailkleides. Meist kurz und stark dekoriert.
Prinzess-Linie.
Deutlich taillierter Damenmantel- oder Kleiderschnitt, häufig mit Gürtelbetonung, der im Unterteil glockig ausschwingt.
Pima Cotton.
Extra-langstapelige amerikanische Baumwolle. Wird handgepflückt. Die beste Qualität liefert mit einer Faserlänge von 32 mm "Gossypium barbadense", auch Pima Baumwolle, Giza Cotton, ägyptische Baumwolle oder Sea-Island-Baumwolle.
Piping.
Engl. für Paspel oder Biese. Zur Betonung von Kanten oder Linienführung.
Push up-BH.
Stark die Brust hebender -> Außenträger-BH mit -> Bügeln und -> Einlagen, die diesen Effekt unterstützen.
Push up-Bikini.
-> Bikini mit Push-up-BH.
Platziertes Muster.
Meist am Knöchel positioniertes Einzelmotiv. Bei -> Strumpfwaren und Feinstrümpfen.
Pyramidenferse.
-> Hohe Zierferse mit treppchenartigem Verlauf.
Perlon Porös.
Feste und transparente -> Kettenwirkware, die zur Verstärkung und als Formgebung in Mieder eingearbeitet wird.
Perlon®.
Handelsmarke von IG Farben entwickelt. -> Polyamidfasern für Damenstrümpfe.
Pyjama.
Klassische, zweiteilige Nachtkleidung für Herren, aus -> gewebter Seide oder leichten -> Baumwollgeweben, in Krawattenmustern oder gestreift. In Variationen auch von Damen getragen. Oberteil geknöpft im Hemdenschnitt zu langer Hose mit elastischem Bund.
Pagenslip.
Auch Pagenschlüpfer, taillenhoch und mit geradem, angedeutetem Beinansatz.
Panty.
Miederhose, -> Schlüpfer aus formendem, elastischem Gewebe, auch als -> Longline-Hose.


