Fausthandschuhe.
Wärmende Handschuhe ohne einzelne Finger, nur mit Daumen, wintertypisch.
FiveFingers®.
Handelsmarke. Schuh aus Neoprenmaterial mit hochflexibler Vibram Sohle, der jeden einzelnen Zeh umschließt. Imitiert das Barfußlaufen.
Flamencopumps.
Andere Bezeichnung für ->Peeptoe.
Flip-Flops.
Handelsmarke. Geschützte Bezeichnung für Zehenteilersandalen.
Fettgerbung.
Bearbeiten der Felle oder Häute mit weichen tierischen Fetten, wobei die Fette eine chemische Verbindung mit der Hautfaser eingehen. Das Fett wird im Leder fixiert.
Free of Chrom (FOC).
Gerbung mit synthetischen Stoffen ohne Verwendung von Chrom.
Fahlleder.
Pflanzlich gegerbte und gefettete Leder. Meist kommen diese Leder in naturfahlgelben Tönen auf den Markt.
Fantasieleder.
Leder, das von allen Tieren stammen kann und durch fantasievolle Bearbeitung der Oberfläche wie Bedrucken oder Prägen seinen Namen erhalten hat. Reptil-Prägungen, eine Variante von Fantasieleder, sind von echtem Exotenleder kaum zu unterscheiden.
Feinleder.
Sammelbegriff für alle besonders leichten und geschmeidigen Lederqualitäten aus Kalb- und Ziegenfellen oder den Häuten exotischer Tiere. Auf unterschiedlichste Weise zugerichtet.
Fell.
Allgemeine Bezeichnung für Tierhaut mit Haaren. In der Leder-Fachsprache bezeichnet man als Fell die Haut kleinerer Tiere wie Schaf, Lamm, Ziege oder Kalb.
Fensterleder.
->Fleischspaltleder, meist vom Schaf, die ->sämisch gegerbt wurden. Meist als "Waschleder" zum Fensterputzen angeboten. Heute auch als Bekleidungsleder.
Fettleder.
->Glattleder oder ->Rauleder, die überdurchschnittlich mit Fetten oder Wachsen ausgestattet wurden. Fettleder sind sehr wasserdicht, aber empfindlich gegenüber Gebrauchsspuren.
Fischleder.
Auch aus den Häuten von Fischen wie Aal, Hai, Lachs, Karpfen, Perlrochen, Dorsch, Seewolf und Stör lassen sich Leder herstellen. Sie haben eine interessante schuppige Struktur und gelten als sehr elastisch und reißfest. Fischleder findet man zunehmend als Modeartikel.
Flanke.
Teil der Haut, der den oberen Teil der Beine des Tieres und die Bauchseite bedeckt.
Fleischseite.
Die raue Rückseite des Leders.
Fleischspalt.
Der untere Teil einer gespaltenen (in mehrere Schichten zerlegten) Haut. ->Spaltleder.
Flexibelspalt.
Geschmeidiges, biegsames Unterleder, aus dem ->Fleischspalt von Rindshäuten hergestellt.
Folienleder.
Leder, dessen Oberfläche mit einer Kunststoff-Folie oder einem Film aus Kunststoff beschichtet wurde. Die Eigenschaften des Leders bleiben dabei weitgehend erhalten.
Flammengarn.
->Garne mit uneinheitlichen, abwechselnden Fadenstärken.
Flocke.
Unverarbeitete Rohfasern. Flockefärbung ist die hochwertigste Färbemethode.
Fil d'écosse.
Ein aus regelmäßig gesponnenen, gasierten und gekämmten ->Baumwollgarnen hergestellter, mercerisierter zweifädiger ->Zwirn.
Faden.
Ein in seiner Länge nicht begrenztes, linienförmiges Gebilde, das nicht mehr verzogen werden kann. Oberbegriff für alle ->Garne und ->Zwirne.
Faser.
Ein in seiner Länge begrenztes (Spinnfaser, ->Stapelfaser), linienförmiges Gebilde. In der Natur vorkommend (Naturfaser) oder auf synthetischem Wege (Chemie- oder Synthesefaser) erzeugt.
Futah.
Ein ->Sarong-ähnlicher ->Wickelrock, der um die Hüften geschlungen und mit einem Gürtel festgehalten wird. Der Futah wird von den Männern im Jemen noch heute als traditionelles Kleidungsstück getragen. Er ist oft mit aufwändigen Stickereien verziert. Über dem Futah wird ein ->Hemd oder T-Shirt und Jacket getragen. Dazu der Djambia, ein kunstvoll gearbeiteter Dolch.
Fustanella.
Traditioneller Männerrock, vor allem in Griechenland und im Süden von Albanien getragen. Ein meist aus Baumwolle gefertigter glänzend weißer Faltenrock, der bis zu den Knien reicht und durch einen Zug über den Hüften zusammen gehalten wird. Heute zu folkloristischen und festlichen Anlässen getragen, gehört zur Uniform der Wachsoldaten vor dem Athener Parlament.
Faltenbruch. Bruch.
Scharfe Vorderkante einer Falte.
Fallendes Fasson.
Entsteht durch eine steile, zur Reverskante hin fallende -> Spiegelnaht und einen leicht verlängerten Oberkragen am -> Sakko.
Fasson.
Allgemeine Bezeichnung für die verschiedenen Reversformen bei Anzügen und -> Sakkos.
Frackhemd.
Zum -> Frack getragenes Hemd mit gestärkter Brust und speziellem Kragen. Beim -> Kläppchenkragen werden die Ecken eines steifen Stehkragens umgebogen. Dazu wird ein Querbinder getragen.
Freizeithemd.
Informelles Hemd ohne Dresscode. Noch legerer als das -> Casualhemd, oft auch aufwändig mit Artworks verziert durch Überdrucken, Besticken oder Aufnähen von Badges und Bändern.
Frackhose.
Hose zum ->Frack, aus demselben Stoff, mit zwei parallelen Seidenbändern an der Seitennaht.
Flatfronthose.
Hose ohne ->Bundfalten mit ->Steck- oder ->Bananentaschen. Ursprünglich
nur für legere Hosen, bei schmalen Silhouetten, meist mit verkürzter ->Leibhöhe,
auch zum ->Anzug.
Fireman-Coat.
An den Mänteln amerikanischer Feuerwehrmänner orientierte Variante des ->Dufflecoat, allerdings mit Karabinerverschluss und ohne ->Kapuze. Meist mit Kontrastkragen.
Frack.
Gesellschaftsanzug für hochoffizielle Anlässe, auch formelle Hochzeiten. Aus schwarzem Stoff mit seidenbelegten ->Fassons. Wird mit ->Frackhemd, weißem Querbinder sowie Pikee- oder Fantasieweste mit spitzem V-Ausschnitt getragen. Hose aus dem Sakko- Stoff, mit ->Seidengalons an der Beinnaht. Dazu unbedingt Lackschuhe, traditionell auch Zylinder.
Fieldjacket.
Jacke nach militärischem Vorbild mit vier voluminösen ->aufgesetzten Taschen, Taillenbetonung und Epauletten (Schulterstücke für Rangabzeichen). Im Sommer aus robuster ->Baumwolle, im Winter auch in Funktionsmaterialien, optional mit (einzippbarem) Warmfutter.
Façonné.
Allgemeinbezeichnung für Stoffe mit kleinen geometrischen Bindungsmustern. Oft Matt / Glanz-Effekt.
Fair Suede.
Lederimitat im Lammvelours-Charakter auf Wirkwarenbasis aus -> Mikrofasern und -> Polyurethan.
Fallschirmseide.
Federleichtes seidenartiges Gewebe aus -> Polyamid oder -> Polyester. Leichte Outdoormode, Sportswear.
Fancy Cord.
-> Cord mit wechselnden Rippenbreiten oder schachbrettartig versetzt aufgeschnittenen Rippen. Für sportive Kleidung.
Feincord.
-> Cord mit 44 bis 50 Rippen auf 10 cm. Meist für Hosen, Röcke, leichte Sakkos.
Fil-à-Fil.
-> Gewebe in Doppelköper mit treppchenartigen Kleinmustern im Wechsel hell / dunkel. Weitverbreitetes Mikrodessin.
Filz.
Mit Wärme, Feuchtigkeit und Druck (-> Walken) verfestigte Wolle. Älteste, textile Kulturtechnik.
Fischgrat.
Wollstoffe mit charakteristischem Gratwechsel in -> Köperbindung. Oft -> Sakkos, Hosen, -> Kostüme, Jacken und Mäntel.
Flachstrickware.
Handstrickähnlich reihenweise hin und hergehender Faden zur Maschenbildung.
Maschen entstehen nacheinander.
Flanell.
Ein-oder doppelseitig geraute Gewebe aus unterschiedlichen Fasern und Gewichten. -> Tuch- oder köperbindig.
Fleece.
Aus -> Maschenware durch Rauverfahren gebildete Faserpelzware, hochwertig aus -> Mikrofasern oder Beimischung von Naturfasern.
Florgewebe, auch Polgewebe.
Gewebe, bei denen ein drittes Fadensystem neben -> Kette und -> Schuss Rippen erzeugt, die aufgeschnitten und gebürstet die samtige Oberfläche ergeben.
Foulard.
(Frz. Schal) Leichter, weicher Twill aus -> Wolle oder -> Seide. Für Kleider, Blusen, Accessoires.
Fresko.
Schweres Wollkammgarngewebe - 500g/m in Tuchbindung. Winterliche
Herrenmode.
Frisé.
Gewebe mit eingebundenen Schlingeneffektgarnen. Für -> Kostüme, Jacken, Röcke.
Frottiergewebe.
Gewebe mit ein- oder beidseitigen Schlingen (mehrere Kettsysteme zur
Schlingenbildung). Für Mäntel, Jacken, -> Sakkos, -> Kostüme.
Fulgurant.
Stark glänzender Seidenatlas. Hochwertiges Mantelfutter, auch für elegante Kleider.
Fully fashioned.
Auf der -> Flachstrickmaschine in der Form des späteren Kleidungsstücks gestrickt.
Futterlaminat.
Verbindung einer Membran mit einem gewebten oder gewirkten Futterstoff. Outdoor, Sport und Freizeitmode.
Faltentasche.
Tasche mit eingelegten -> Dehnfalten für größeres Fassungsvermögen. Vor allem bei sportiver Kleidung. Auch -> Blasebalgtasche.
Französische Tasche.
->Slash-Pocket.
Fischerhosen.
Enge dreiviertellange Hose, deren Saum gekrempelt werden kann.
Five-Pocket.
Sportive Hose oder Basic-Jeans mit fünf Taschen (zwei auf dem Gesäß, zwei
Eingrifftaschen vorn sowie kleine Geldtasche in der rechten Eingrifftasche).
Fledermausärmel.
Angeschnittene oder eingesetzte Ärmel, die sich zum Handgelenk stark verjüngen. Entspringen teilweise knapp über der Taille, wie Fledermausflügel.
Flügelärmel.
Unter der Achsel offener, kurzer und glockig fallender Ärmel.
Fächerfalte.
Eine Gruppe von Falten am Rock, die von einem Punkt aus fächerförmig aufspringen.
Faltenrock.
Rockform mit am Bund angenähten aufspringenden oder flach gebügelten, auch partiell abgesteppten Falten. Oft Keller-, Quetsch- oder Plissee-Falten.
Five-Pocket-Rock.
Aus -> Denim, Cord oder -> Twill mit zwei Eingriff- und einer Geldtasche vorn, zwei Aufsatztaschen hinten. Analog Five-Pocket Hose.
Faux-Deux-Pièce.
Einteiliges Kleid, das durch den Schnitt zweiteilig erscheint.
Folklorekleid.
Hippiekleid. Großzügige Weite an Oberteil, Rock und Ärmel. Stickereien, -> Rüschen und -> Volants sind typisch. Meist Taillenbetonung durch breiten Gürtel. Oft waden- oder bodenlang.
Fade Out Look.
Um den Look zu erzielen, werden Pigmentfärbungen und -beschichtungen eingesetzt, die sich von Waschvorgang zu Waschvorgang auswaschen. So entsteht eine natürliche, wie gealtert erscheinende Optik. Wird häufig bei Denim eingesetzt.
Flatlocknaht.
Flache einfache Kettenstichnaht oft auch dekoratives Element in Kontrastfarbe. Als Doppelkettenstichnaht elastische Verbindung von -> Maschenware, auch zur Kantenversäuberung.
Fond de Robe.
Frz. für Unterkleid. An ->Dekolletee und Trägern meist stark verziertes bis zu knielanges ->Unterkleid in edlen, fließenden Materialien
French Knickers.
Taillenhohe, locker geschnittene ->Höschenform mit weiten, kurzen Beinen aus gewebten oder feinen Maschenstoffen. Meist zum Camisole kombiniert. Aus dem Englischen übernommene Bezeichnung.
Flatlocknaht.
Flache einfache -> Kettenstichnaht oft auch dekoratives Element in Kontrastfarbe.
Als ->Doppelkettenstichnaht elastische Verbindung von ->Maschenware, auch zur
Kantenversäuberung
Formbügel.
->Bügel
Funktionswäsche.
Begriff mit zwei Bedeutungen. Zum einen wird darunter formende Unterkleidung verstanden, zum anderen Wäsche aus ->Funktionsmaterialien, die zum Sport getragen wird.
Feinstrümpfe.
Sammelbezeichnung für alle halterlosen Damenstrümpfe, ob transparent oder blickdicht, meist aus ->Polyamid. Als Differnzierung zu ->Socken und ->Strumpfwaren
Ferse.
In Form gestrickter, meist verstärkter Teil von ->Strümpfen und ->Socken für die Ferse des Fußes.
Fesselsocken.
Socken mit einer ->Schaftlänge von 29 cm.
Filetmuster.
Ein poröser Mustereffekt (ähnl. Piqué), hervorgerufen durch „Verhängen“ einzelner Maschen auf eine der benachbarten Nadeln für das ->Höschenteil.
Figurformendes Höschenteil.
->Strumpfhosen mit einem eingestrickten, figurformenden Höschenteil, auch als engl. "Control Top" bezeichnet.
Flachnaht.
Engl. Flatlock-Naht. Wird für elastische ->Unterwäsche und ->Strümpfe eingesetzt, weil ->Spitzen, Borten oder Bänder nach dem Annähen nicht abstehen und nicht auftragen.
Flight Socks.
Engl. Begriff, auch Travel Socks. Dtsch. Flug- oder Reisesocken. Mindestens wadenlange durchblutungsunterstützende ->Strümpfe zur Verringerung eines Thromboserisikos auf längeren Flugreisen.
Füßlinge.
Engl. Socklets. Durch die Schuhmode wieder entdeckter Strumpfartikel, ohne oder nur mit extrem kurzem Schaft, der den Fuß beim Tragen unsichtbar schützt.
Feinripp.
Feine rundgestrickte ->Maschenware ähnlich ->Single Jersey.
Fiberfill.
Synthetikvlies als stützendes Polster im ->BH
Flachstrickware.
Entsteht auf einer Flachstrickmaschine, die das Handstricken imitiert mit einem an den Nadelbarren hin- und herlaufenden Faden.
Funktionsmaterialien.
Wäschematerialien für Feuchte- und Temperaturmanagement oder mit antistatischen, antimikrobiellen oder geruchshemmenden Eigenschaften für den Sport. Meist aus ->Chemiefasern oder Mischungen.


