Espadrilles.

Ursprünglich aus Spanien und Südfrankfreich. Leichte, atmungsaktive Sommerschuhe aus Baumwolle oder Leinen mit einer Sohle aus Pflanzenfasern (Flachs, Hanf). Für Nässe nicht geeignet; verfügen über keinerlei Dämpfungseigenschaften. Von Männern, Frauen und Kindern getragen.

Ecraséleder.

(Frz. für quetschen, zermalmen) Aus den Häuten von Kapziege oder Kalb hergestellte Leder. Beim Gerben schrumpfen die Blößen und bekommen erhöhte Narben, die in der Zurichtung vollständig abgeflacht werden. Vertiefungen erscheinen als helle Äderchen.

Eidechsen-Leder.

Leder aus der Haut von Eidechsen. Es wird zur Herstellung von Handtaschen und Schuhen eingesetzt, seltener als Bekleidungsleder. Die Artenschutzfahne (CITES) gibt Auskunft.

Elchleder.

Leder aus echten Elchfellen. Es wird meist trangegerbt und für Hosen, Jacken und Kostüme verwendet.

Exotenleder.

Sammelbegriff für Leder aus den Häuten von Krokodilen, Schlangen oder Eidechsen. Exotenleder ist sehr wertvoll. Beim Kauf muss man darauf achten, dass es sich nicht um geschützte Arten handelt. Die Artenschutzfahne ( ->CITES-Zertifikat) gibt Auskunft.

Endlosfaser.

Filament. Korrekte Bezeichnung für ein in der Länge unbegrenztes, linienförmiges Gebilde, natürlichen oder synthetischen Ursprungs.

Effektgarne.

Eigentlich meist Effektzwirne. ->Garne aus produktionstechnisch vorgegebenen regelmäßig oder unregelmäßig strukturierten Fäden. (z.B. ->Bouclézwirn, Noppengarn, Raupenzwirn, etc.)

Eingesetzter Ärmel.

Der klassische Ärmel für alle Arten von Kleidung, dem Verlauf von Vorder- und Rückenteil "kurvig" folgend eingenäht.

Eingeschobener Ärmel mit Kugelschulter.

Z.B. beim Slipon, bei leicht überschnittener Schulter, mit rundem, häufig überstepptem Nahtverlauf und unter den Schulterbereich "geschobener", an fast senkrechter Naht angesetzter, gerader Ärmel.

Eingeschnittene Tasche.

Tasche mit innenliegendem Taschenbeutel, oft mit Paspeleinfassung.

Easyness.

Locker, lässiger Look. Kennzeichnend sind bequeme, leger geschnittene Bekleidungsteile.

Easy fit.

Leichter, bequemer, lässiger Schnitt, eigentlich bei Hosen. Wird aktuell für den Schnitt von ->Sakkos verwendet.

Eingrifftasche.

Häufig in eine Seitennaht verdeckt eingelassene Tasche mit Taschenbeutel.

Ensemble.

Hier entsteht ein Ganzes aus der Zusammenstellung von Kleidungsstücken, die
in Stil und Material zueinander passen.

Empirekleid.

Charakteristisch ist die hochgerückte Taille und die Betonung der Brustpartie
durch Ausputz und / oder Ausschnitt. Die Silhouette ist insgesamt schmal.

Etuikleid.

Figurnah konstruiert ohne einzuengen. Selten länger als knielang.

Egg-Shape.

Engl. für Ei und Form. Eine oval wirkende Linie, auch -> O-Linie genannt

Empire-Linie.

Die Taille ist hochgeschoben, die Büstenpartie wird deutlich betont, häufig mit tiefem Ausschnitt, kurzen gebauschten Ärmeln.

Epaulette.

Ursprünglich das Schulterstück einer Uniform aus Lasche und Knopf. Auch in der Damenmode wird hiermit der Schulterbereich vor allem bei Kurzjacken und Trenchcoats betont.

Einlagen.

Stützende und formende Polster im -> BH, auch mit Flüssigkeit gefüllte Kissen.

Einteiler.

Rumpfbedeckende Form als -> Body für den Tag oder als Badekleidung.

Elastan (EL).

Makromolekulare, elastische -> Chemiefaser. Für Stretch-Effekte.

Ergolan®.

Ein 1964 von dern Strumpffirma Ergee herausgebrachtes -> Polyacryl-Garn für
federleichte, flauschige Strickware aus einer Zwei-Denier-Acrylfaser.