Desert Scarf.
Engl. für Wüstenschal. Die modische, buntere und vor allem entpolitisierte Variante der als Protest getragenen schwarz/weißen oder rot/weißen Al Fatah-Tücher der späten 60er Jahre.
Dreieckstuch.
Lässig zu bindendes Tuch, über dem Nacken verkreuzt aus unterschiedlichen Materialien von feinstem Cashmere-Strick bis zu grober Baumwolle. Derzeit für den "Boho (Abkz. für Bohemian)-Look" wiederentdeckt mit Troddeln und dekorierten Fransen.
Damenhandschuhe.
Nicht nur Schutz, sondern auch modisches Statement. Aus Leder mit und Futter, aber auch aus Strick oder anderen Textilien. Besonders elegant, wenn sie geschickt auf die Garderobe abgestimmt sind.
Diortasche.
Der USP der Diortaschen ist die Cannage-Steppung, die das Muster von Rattangeflecht nachahmt. Dabei wird die übliche diagonale Rautensteppung von einem rechtwinkling dazu verlaufenden Doppelkaro gekreuzt, in der Mitte entsteht ein Achteck.
Derby.
Bequemer Allround-Herrenschuh mit offener Schnürung. Eignet sich auch für breitere Füße und hohen Spann. Vorderblatt geht nahtlos in die Zunge über. Andere Bezeichnungen sind Blucher (USA), Molière (Frz.) oder Gibson (engl.)
Desert Boots.
->Chukka Boots, die vom englischen Militär bei Wüstenkriegen getragen worden. Sind um den Knöchel loser geschnitten als ->Chukka Boots.
Dianette.
Hochsommerlicher, straßentauglicher, hinten offener Zehenteiler, oft mit Pailletten oder Perlen verziert.
Dänischleder.
Weiches, mattes Leder, bei dem nach der Gerbung die Fleischseite des Leders abgeschliffen, gefärbt und nach außen verwendet wird. Es wird vor allem für Handschuhe verwendet. Dänischleder wird auch ->Suedeleder oder ->Chairleder genannt.
Doppelcroupon.
Kernstück der Haut nach Entfernung von Bauch (Flanken) und Hals.
Doppelhecht.
Hauptteil der Haut, nach Abtrennen der beiden Flanken.
Denier (den).
Titer Denier. Veraltete, lediglich bei Feinstrumpfwaren noch gebräuchliche textile Gewichtseinheit. 9.000 m eines Fadens/Filaments, in Gramm. Beispiel: 15 den bedeutet 9.000 m dieses Garns wiegen 15 g.
Doubleface. Abseitenware.
Doppelgewebe mit zwei unterschiedlichen, reversiblen Warenseiten, uni und/oder gemustert. Für Jacken, Sakkos, Mäntel. Hochwertig.
Durchgefärbte Leder.
Werden nach der Gerbung wie Textilien in einem Bad gefärbt. Der Farbstoff zieht vollständig ein. ->Anilinleder
Doppelgewebe mit Warenwechsel.
Das Webmuster der beiden über die Wechselstellen verbunden Gewebebilder erscheint positiv/negativ auf den jeweiligen Warenseiten.
Oft geometrisch.
Dehnfalte.
Als Bewegungsreserve im Rücken von Jacken und Mänteln, meist flach gebügelt, springt erst bei Bewegung auf.
Druck-Shirt.
Das Shirt wird mit Applikationen versehen, bedruckt und verziert. Die Prints können Mode oder Gesinnung repräsentieren.
Dinnerjacket.
Auch Sommersmoking. Aus weißem Stoff mit weißem ->Fasson. Kann aus Sakkomaterial oder ->Seide sein.
3D-Buffies.
Dreidimensionale, eingewaschene Sitzfalten vor allem bei ->Denim.
Damast.
Großzügig gemusterte unifarbige -> Jacquardgewebe. Für Tisch- und Hauswäsche, aber auch für -> Kostüme und Jacken.
Delpage.
Lederimitat aus einer Kombination von textilem Gewebe und -> Mikrofaseroberfläche. Ähnlich -> Alcantara®, seidig.
Denim.
Robustes Baumwollgewebe in Köperbindung für Jeans. Bei -> Blue Denim sind die Kettfäden indigogefärbt, die -> Schussfäden bleiben rohweiß. Begriff kommt von "Serge de Nîmes" auf dtsch. "Köper aus Nîmes".
Donegal.
Handwebartiges Streichgarngewebe, ursprünglich aus der irischen Region Donegal. -> Tweed in Tuchbindung, mit farbigen Noppen. Für Hosen, Jacken, Sakkos, -> Kostüme und Mäntel.
Doppelripp.
Deutlich gerippte -> Maschenware mit mindestens zwei linken Maschenstäbchen zwischen den rechten Rippenmaschen.
Doubleface, Abseitenware.
Doppelgewebe mit zwei unterschiedlichen, reversiblen Warenseiten, uni und/oder gemustert. Für Jacken, ->Sakkos, Mäntel. Hochwertig.
Doupion.
Frz. für -> Shantung.
Dreher.
Gruppe von Geweben mit verschlungenen oder verdrehten Kettfäden (poröses Warenbild). Für Blusen und Hemden.
Dreilagenlaminat.
Hochfunktionelle feste Verbindung eines Oberstoffes mit einer -> Membran als Zwischenlage und einem Futterstoff. Outdoor, Sport, Berufskleidung.
Duchesse.
Hochwertiger stark glänzender Kettatlas aus Naturseide, -> Viskose, Acetat oder -> Polyester-Endlosgarnen. Für festliche Damenmode, edles Futter.
Duvetine.
Unechter -> Samt meist aus -> Schussatlas mit fein geschmirgelter Oberfläche (Pfirsichhauteffekt). Elegante Tageskleidung.
Druckknopf.
Zweiteiliger Verschluss aus Metall. Mit Zapfen und Loch ineinander greifend. Eingenäht oder in den Stoff eingeschlagen.
Druck-Shirt.
Das Shirt wird mit Applikationen versehen, bedruckt und verziert.
Dufflecoat.
Im anglo-amerikanischen Sprachgebrauch auch Montgomery oder Toggle Coat. Aus robustem, oft wasserabweisendem Oberstoff, Walkwolle oder ->Loden. Typisch sind Knebelknöpfe aus Leder. Von langer Jacke bis Mantel, immer mit ->Kapuze.
Dehnbundhose.
Hose mit bequemer Bundverarbeitung. Der so genannte Komfortbund entsteht
durch Einsatz elastischer Materialien, z. B. Gummieinsätze oder dehnfähige Gürtel.
Doppelärmel.
-> Two-in-one. Kurzer über längerem Ärmel. Oft nur angedeutet bzw. vorgetäuscht.
Dreiviertelarm.
Auf die Hälfte zwischen Ellbogen und Handgelenk verkürzte Ärmelform.
Diorfalte.
Keine echte Falte, sondern ein mit Stoff unterlegter, aufspringender Gehschlitz
am Rock.
Dreistufenrock.
Rock, der aus drei horizontalen Bahnen genäht ist. Kann unterschiedliche Formen haben.
Deux-Pièce.
Klassisches zweiteiliges Kleid. In der Regel aus Rock und Oberteil in gleichem
Stoff. Oberteil leichter als Kostümjacke.
Deauville Stil.
Modestil, der vom Urlaub in alten französischen Seebädern wie Deauville inspiriert ist. Kennzeichnend sind die Marinefarben Rot, Blau und Weiß; Ringel, goldene Knöpfe und eine lässig-sportive Gesamtaussage des Outfits.
Dip dyed.
Engl. to dye = färben und to dip = eintauchen. Färbeverfahren mit dem unterschiedliche Farbtöne und Farbverläufe erzeugt werden.
Drapierung.
Auch Raffung von Mehrweite. Weich fallende Faltenanordnung oder geraffte Falten.
Dessous.
Frz. für "darunter". Bezeichnung für -> Damenwäsche und Miederwaren.
Dirndl-BH.
Außenträger-BH, auch -> Balconnet- BH häufig mit -> Spitzen und Bändchen verziert.
Dekolletee.
Dtsch. Herausgeschnitten. Eigentlich Halsausschnitt. Sammelbezeichnung für unterschiedlich gestaltete Aussparungen eines Kleidungsstücks am Hals.
Dekolletee BH.
Tief ausgeschnittener -> BH in unterschiedlichen Varianten.
Doppelkettenstichnaht.
Zweifache -> Kettenstichnaht mit funktioneller oder dekorativer Aufgabe.
Dezitex (dtex).
Textile Gewichtseinheit. 10.000 m eines Fadens/Filaments in Gramm. Beispiel: 300 dtex = 10.000 m dieses Garns wiegen 300g. Je kleiner die Zahl desto feiner das Material. -> Mikrofasern liegen bei ? 1,2 dtex. Ultra-Mikrofasern sogar weit darunter.
Doppelripp.
Deutlich gerippte -> Maschenware mit mindestens zwei linken Maschenstäbchen zwischen den rechten Rippenmaschen.
Dorlastan®.
Handelsmarke -> Elastanfaser z.B. für -> BHs und andere elastische Kleidung.


