7/8 Hose.

Hose mit deutlich verkürzter Beinlänge. Schmal oder auch weiter geschnitten.

Aal-Leder.

Eines der derzeit aktuellen Fischleder. Wegen der Form des Aals entsteht durch Aneinanderfügen der Häute das markante Streifenmuster. Aal-Leder ist dünn aber strapazierfähig.

Abendbluse.

Festliche Form einer Bluse, wird erst durch das Material abendlich.

Abendhandschuhe.

Elegante Handschuhe mit unterschiedlich langen Stulpen. Dürfen verziert und mehrfarbig sein. Sehr elegant bis zum Ellenbogen. Auch aus Satin.

Abendkleid.

Aus edlen Stoffen, mit auffälligen Mustern oder Farben großzügig und oft mit raffinierten -> Dekolletés in jeder Stilrichtung gestaltetes festliches langes Kleid.

Abendtasche.

Vielgestaltige, oft stark dekorierte oder auch starkfarbige Tasche aus Leder oder Textilien, mit und ohne Strass, mit und ohne Schulterriemchen oder -kette

ABS-Socke.

Rutschhemmende Socken zum Tragen ohne Schuhe. Mit einer partiellen Spezialbeschichtung auf der Sohle, um Ausrutschen zu vermeiden. Der Begriff ABS wurde abgeleitet von «Anti-Blockier-System» aus dem Kraftfahrzeugbereich.

Acetat (CA).

-> Zellulosische Synthesefaser. Eingesetzt für Futterstoffe, Unterkleider oder elegante Damenmode.

Achselhemd.

(Männer-)Unterhemd mit normal breiten Außenträgern.

Affenhaut.

Gewebe mit samtartiger Oberfläche, erhält seine -> Velours- oder glattlederartige Oberfläche durch mechanische (Rauen, Scheren) oder chemisch-mechanische Ausrüstungsmethoden.

Ajour, Ajouré.

Sammelbezeichnung für durchbrochene Web- oder -> Maschenware für Bluse, -> Shirt, Kleid.

Alaungerbung.

-> Mineralisches Gerbeverfahren mit Doppelsalzen aus Aluminium- und Kaliumsulfat. Alaungerbung macht das Leder weiß.

Alcantara®.

Handelsmarke. -> Mikrofaserstoff auf Basis von -> Polyester und Polystyrol. Edler Veloursleder-Look. Waschbar.

A-Linie.

Die Schultern sind schmal, zum Saum hin nimmt die Weite deutlich zu.

Alligatorleder.

Alpaka (WP).

Edelhaare eines Andenkamels.

Altgegerbtes Leder.

Vorwiegend mit Eichenund Fichtenrinde in der Grube gegerbtes Leder. Auch lohgegerbtes Leder genannt.

Altgerbung.

Rindengegerbtes Leder, das in langer Gerbdauer hergestellt wird. Meistens wird Eichenrinde oder Fichtenrinde eingesetzt.

Amaretta®.

Handelsmarke. Hightech-Mikrofaser-Technologie aus Japan. Aus in -> Polyurethan-Harz getränkten -> Polyamid-Mikrofasern. Mit Feinwäsche bis 30° maschinenwaschbar.

Amerikanische Schulter.

Schulterfrei vom Hals aus diagonal bis unter die Achsel verlaufender Armausschnitt.

Amicor®.

Handelsmarke. Antimikrobielle -> Polyacryl-Faser.

Ananasfaser.

Blattfaser zur Mischung mit Seide.

Angora (WA).

Edelhaar von Angora-Ziege oder -Kaninchen.

Anilinleder.

Das Leder wird in ein Farbstoffbad gehängt und durch alle Lederschichten gefärbt. Die Oberflächenstruktur des Leders bleibt sichtbar, daher werden in der Regel nur Häute ohne Beschädigung verwendet. Anilinleder sind teure und wertvolle Leder. Die Lederoberfläche wird bei reinem Anilinleder nicht versiegelt und ist deshalb meist sehr empfindlich gegenüber Verschmutzungen, Wasser und Ausbleichungen. Nach der DIN-Norm 68871 wurde Anilin von der Liste der Lederfarben gestrichen, gilt als krebserregend und wurde durch andere Farben ersetzt.

Ankle Boot.

Modische, den Knöchel (engl. Ankle) umspielende Schuhe in vielen Variationen mit leichtem Schaftansatz. Aktuell jedoch gerne mit hohen Absätzen.

Anlasskleid, Dinnerkleid.

Meist mit gemäßigtem Ausschnitt in gedeckten Farben und mit längeren Ärmeln für offizielle Anlässe oder Feste. Sonderform ist das "Kleine Schwarze".

Anorak.

Sportliche Jacke mit Kapuze, oft aus wetterfesten Funktionsmaterialien.

Antikleder.

Drei unterschiedliche Gruppen werden als Antikleder bezeichnet: Zum einen jedes sehr alte Leder (über Optik und Zustand erkennbar). Zum anderen kann das Aussehen von Leder durch Färben, Bedrucken, Wischen oder Besprühen auf alt getrimmt und so eine Leder-Patina vorgetäuscht werden. Drittens werden alte Stühle mit Prägungen als Antikleder bezeichnet.

Antilopenleder.

Seltenes Leder mit samtiger Struktur, das in der Regel als -> Veloursleder verarbeitet wird. Es wird meist im Bekleidungsbereich eingesetzt.

Antistatisch.

Ausrüstung gegen elektrostatische Aufladung. Verhindert Ankleben und
Entladungsblitze bei Synthetics.

Anzug.

Hauptkleidungsstück offizieller Männermode. Bestehend aus einem -> Sakko und einer Hose aus demselben Stoff. Business-Outfit.

Anzughose.

Hose aus demselben Stoff wie das dazugehörige -> Sakko. Ordnet sich in Stil und Schnitt dem jeweiligen Modetrend unter. Mit oder ohne -> Umschlag in unterschiedlichen Breiten.

Applikation.

Mustermäßig aufgebrachter (durch Aufsticken, thermisches Verkleben) von
textilem oder nicht-textilem Zierrat wie Pailletten, Spitze, Leder, Bänder, Borten, Folien oder Federn.

Aqua-Bra, Waterbra, Wasser-BH.

Push-up BH, dessen Einlagekissen mit einem Wasser-/Öl-Gemisch gefüllt sind.

Aqua-Schuh.

Schuhe, die so konstruiert sind, dass man damit in Wasser und Sand laufen kann. Wasser läuft durch Öffnungen in der Sohle oder im Schaftmaterial ab.

Aquator®.

Handelsmarke. Zweiflächige -> Maschenware aus -> Polyamid-Mikrofaser und -> Baumwolle. Für Feuchtigkeitsmanagement.

Arbeitshandschuhe.

Robuste Handschuhe aus Leder und Textilien, auch Funktionsmaterialien zum Schutz vor Verletzung und Verschmutzung. Heimwerker, Gartenarbeit
etc.

Argyle.

Ein Muster aus rautenförmigen Blöcken vor farbigem Hintergrund, oft auch mit gekreuzten Streifen vor einer Kontrastfarbe. Überlappen sich die Motive, wirkt das Muster dreidimensional. Das Muster kommt ursprünglich aus Schottland.

Ärmelriegel.

Mit Knopf, Schnalle und Ösen oder Klettband versehene -> Riegel zur Weitenregulierung.

Ärmelschlitz.

Offener, formell mit einem Streifen, leger oft mit einer Paspel belegter Schlitz von der -> Manschette bis etwa zu einem Drittel des Unterarms. Bei hochwertigen
Hemden geknöpft.

Army-Shirt.

Engl. Henley. Im zweiten Weltkrieg war das kragenlose T-Shirt mit kurzer Knopfleiste Unterkleidung der amerikanischen GIs.

Arschleder.

Volkstümliche Bezeichnung für eine halblange, an Riemen befestigte Lederschürze, die Bergleute früher über dem Hosenboden trugen, um den Körper bei der Arbeit vor allem vor Kälte zu schützen. Heute gehört das Arschleder bei bergmännischen Traditionsveranstaltungen zur Uniform.

ASA-Leder.

Leder aus dene Arbeitsschutzartikel (ASA) wie Handschuhe, Sicherheitsschuhe, Mützen oder Schürzen hergestellt werden. Meist wird Rinds- oder Schweinsleder verarbeitet. ASA-Leder können durch Fettung, Imprägnierung und Beschichtung so aufbereitet werden, dass sie wasseroder ölabweisend oder schwer entflammbar sind.

Asymmetrische Linienführung.

Die Seiten eines Kleidungsstückes sind nicht spiegelgleich. Verschlüsse z.B. sind seitlich angebracht.

Athletic Shirt.

 Achselhemd mit eingerückten Schultern, ursprünglich Sportunterhemd.

Atlas.

Hochdichte Gewebebindung, bei der sich die Bindungspunkte nicht berühren.

Ätzsamt.

-> Samt. Kurzfloriges, weiches Samtgewebe mit dichtem, niedergelegtem Flor auf durchscheinendem Grund. Musterung entsteht durch partielles Entfernen des Faserflors mittels Ätzverfahren.

Ätzstickerei.

Audrey-Hepburn-Hose.

Leicht konisch geschnittene, an den Waden anliegende, knöchellange -> Zigarettenhose mit Umschlag.

Aufgesetzte Tasche.

Aufsatztasche. Wird mit oder ohne Überdeckung des Eingriffs aufgenäht.

Ausbrenner.

Gewebe in Fasermischung, bei denen ein Faseranteil mittels Ätzverfahren entfernt wird. Für Bluse, Kleid, Accessoires, semitransparent.

Ausbrennerspitze.

Spitzenstoffe aus Naturmit Synthetikgarnen (z.B. -> Viskose/Acetat oder -> Polyester/Baumwolle). Beim Bedrucken mit einer Ätzpaste wird der Naturfaseranteil gezielt und mustergerecht zerstört. Das verbleibende Synthetikgewebe erscheint an diesen Stellen transparent.

Außenträger.

Anordnung der -> BH- oder Unterhemdträger im Verlauf der Achsel.

Autocoat.

Einreihige Kurzmantelform mit Seitenschlitzen oder hohem Rückenschlitz für mehr Bequemlichkeit beim Autofahren. Häufig -> Raglanärmel und -> Kingscoat-Kragen.

Autohandschuhe.

Ungefütterte Handschuhe aus feinem, oft waschbarem Leder mit großem Ausschnitt auf dem Handrücken und festem Verschlußriegel am Handgelenk. Häufig perforiert. Gelegentlich ohne Finger für besseren Griff am Lenkrad.