WMS: Neue Richtlinien für Kinderschuhproduktion

 

Am GDS-Freitag lud das Deutsche Schuhinstitut (DSI) Fachpresse, Fachhändler und Vertreter der Schuhindustrie zu einem Roundtable. Im Mittelpunkt der Diskussion standen die neuen Richtlinien des Weitenmaß-Systems für Kinderschuhe WMS. DSI Geschäftsführer Manfred Junkert stellte die Ende Juni verabschiedeten Richtlinien vor: Ein Alternativmodell (Modell B), erlaubt erstmals auch Leistenherstellern ohne WMS-Lizenz die Fertigung von Produktionsleisten auf Grundlage gradierter Größensätze. Die Entwicklung der WMS-Leisten in den erforderlichen Basis-Schuhgröße sowie die Gradierung der Größenserie erfolgt dabei durch einen WMS-lizensierten Leistenhersteller. „Die Verantwortung liegt beim WMS-Schuhhersteller“, so Manfred Junkert. Dies bedeute keinesfalls eine Lockerung der technischen Anforderungen. Vorrangiges Ziel der neuen Richtlinien sei vielmehr die Stärkung von WMS in der öffentlichen Wahrnehmung. Zudem wolle man das Weitenmaß-System auf diesem Weg für interessierte, auch internationale Kinderschuhhersteller öffnen.

 

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TM No. 06 | Mai 2012

 

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